Schriftzug Dorothea Castor

Mehr zu meiner Berufsbiografie und Erfahrungsfeldern

Meine Berufstätigkeit begann mit einer kaufmännischen Lehre bei Opel in Rüsselsheim. Danach wechselte ich als Sachbearbeiterin ins Verlagswesen und besuchte berufsbegleitend das Abendgymnasium. Mein Studium der Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Frauenbildung konnte ich durch die mehrjährige Ausbildung zur Gruppenleiterin nach TZI (Themenzentrierte Interaktion) wesentlich erweitern und bereichern.  

Die Seminartätigkeit als Dozentin an unterschiedlichen Erwachsenenbildungsstätten, in Frauen- und Mädchenprojekten, in Verwaltungen - und gewerkschaftlichen Zusammenhängen bildeten über viele Jahre meinen beruflichen Schwerpunkt. Außerdem unterrichtete ich als Dozentin der Erwachsenenbildung an den Fachhochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt und Darmstadt.  

Mit der Fortbildung zur Supervisiorin erweiterte ich mein berufliches Handlungsspektrum und bin seit vielen Jahren in unterschiedlichen sozialen Feldern, in der Verwaltung und bei Beratungsstellen als Einzel- und Teamsupervisorin tätig.

Leitungssupervision und Coaching gehören neben der Fallarbeit und Teamentwicklungsprozessen  zu meinem inhaltlichen Angebot als Supervisorin.

Neben der TZI als hauptsächlichem Handwerkszeug bin ich mit Elementen der Gruppendynamik und der systemischen Arbeit vertraut. Daneben beziehe ich die Erkenntnisse und Erfahrungen der GfK - gewaltfreien Kommunikation -  nach Marshall B. Rosenberg in meine Arbeit ein.

Meine eigene Gruppen- und Supervisionsarbeit reflektiere ich regelmäßig in einer nach psychoanalytischen Grundlagen arbeitenden Balintgruppe.

Die Philosophin Hannah Arendt benennt das gemeinsame Verstehen - das Sinnverstehen -  als Glücksmoment ihrer Tätigkeit, dem möchte ich mich gerne anschließen:

"Wenn andere Menschen verstehen - im selben Sinn, wie ich verstanden habe, dann gibt mir das eine Befriedigung wie ein Heimatgefühl".

(Hannah Arendt in "Verstehen und Politik")